Was verbindet Fachärzt*innen für Kinder- und Jugendmedizin und Zahnärzt*innen?

Sicherlich die Liebe zu den Kindern und Jugendlichen und deren Gesundheit.

Daher wollen Kinderärzte und Zahnärzte intensiver und zwar Hand in Hand zusammen arbeiten. So bekommen alle Eltern von Neugeborenen in Hessen den sogenannten Doppelpack: das bekannte Ärztliche Kinderuntersuchungsheft befindet sich zusammen mit dem Zahnärztlichen Kinderuntersuchungsheft in einer Mappe, begleitet von einem Einlegeblatt, auf dem die Eltern Namen und Geburtstag ihres Kindes eintragen können. Alle Eltern sollen ab der U5 sechsmal in Folge eine Zahnarztpraxis zur Vorsorge aufsuchen. Dafür wirbt ein Wartezimmerplakat.

Mehr Informationen zum Startschuss zu diesem Projekt, an dem fach- und berufsübergreifend die Kassenzahnärztliche Vereinigung Hessen (KZVH), die Landeszahnärztekammer Hessen (LZKH), die Landesärztekammer (LÄKH) und Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH), die Hessische Krankenhausgesellschaft e. V. (HKG), der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V., der Landesverband der Hessischen Hebammen e. V. sowie die Landesarbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege in Hessen (LAGH) mitwirken. Ausführliche Informationen zum Modellprojekt Doppelpack finden Sie unter https://www.kzvh.de/presse/pressemitteilung/index.html. Einige Folien zum Projekt finden Sie hier.  Staatsminister Klose (HMSI) selbst gab am 19.02.2022 den Startschuss für den Doppelpack.

Auch der gemeinsame Auftrag aus dem Kinder- und Jugendstärkungsgesetz, Kinder in schwierigen Lebensverhältnissen zu schützen und zu unterstützen: Alle Ärzt*innen sollen für das Kindeswohl aktiv werden, Gefahren für das Kindeswohl erkennen und sich an der Gefährdungseinschätzung beteiligen. Karies kann ein Ausdruck von Vernachlässigung und als Kindeswohlgefährdung eingestuft werden. Wo aber liegt die Grenze? Die Ampel für Hessen gibt hierauf Antwort. Einen ergänzenden Fachtext finden Sie hier.

Zahnmedizinischen Gruppenprophylaxe was ist das? Hier finden Sie einen Gastbeitrag der LAGH-Referentin Frau Laura Pfeiffer zum Thema Erfolgsmodell Zahnmedizinische Gruppenprophylaxe für das Hessische Ärzteblatt.