CORONA-UPDATE 22.07.2021

Kinderbetreuung

Kinderbetreuung ab dem 22. Juli 2021

Landesweite Öffnung der Angebote der Kinderbetreuung.

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© RioPatuca Images - Fotolia.com

Die gemeinsamen Anstrengungen der vergangenen Monate und die nun beschleunigte Impfkampagne haben dazu beigetragen, dass sich die Infektionszahlen auf einem konstant niedrigen Niveau befinden.

Die aktuell günstige Infektionslage erlaubt es, die Arbeit im Rahmen der Kinderbetreuung wieder in offenen oder teiloffenen Konzepten zu ermöglichen, sofern es die Personalsituation vor Ort zulässt.

Dieser Übergang wird einen gewissen organisatorischen Vorlauf erfordern. Wir gehen davon aus, dass ab Montag, dem 5. Juli 2021, die Betreuung in konstanten Gruppen beendet ist und flächendeckend ein Regelbetrieb unter Beachtung von Hygienemaßnahmen stattfinden kann.

Dennoch möchten wir Sie ausdrücklich bitten, weiterhin achtsam und besonnen zu bleiben, um die erreichten Fortschritte nicht zu gefährden. Sollten die Infektionszahlen wieder steigen, können auch erneute Einschränkungen notwendig werden. Daher sieht das Hygienekonzept des Landes vor, dass alle Erwachsenen ab dem Betreten der Kita/Kindertagespflegestelle eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung tragen sollten. Für Kitas und Kindertagespflege gelten im Hinblick auf das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung grundsätzlich die Regelungen der Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV).

Nach sorgfältiger Abwägung und vor dem Hintergrund der Sprachentwicklung der Kinder sowie der Impfquote der in den Einrichtungen tätigen Personen, wird im Bereich der Kindertagesbetreuung jedoch auf die grundsätzliche Maskenpflicht für Fachkräfte in Kitas und Kindertagespflege verzichtet.

Für den Zeitraum ab dem 25. Juni 2021 gilt grundsätzlich Folgendes:

  • Grundsätzlich haben alle Kinder Zugang zu den Angeboten der Kindertagesbetreuung.
  • Wenn es die Personalsituation vor Ort erlaubt, können auch wieder offene oder teiloffene Konzepte angeboten werden.
  • Für alle Besuchenden der Kita / Kindertagespflegestelle gelten die Regelungen der Coronavirus-Schutzverordnung – CoSchuV). Näheres hierzu ist im Hygienekonzept des Landes geregelt.

Wichtig:

Die Vorgaben und Regelungen des Gesundheitsamtes sind immer vorrangig zu beachten.

Wie auch schon vor der Corona-Pandemie gilt unverändert: Kinder, die eindeutig krank sind (unabhängig von einzelnen Krankheitssymptomen), gehören nicht in die Kinderbetreuung. Das galt vor Corona und gilt auch jetzt. Wenn Kinder eindeutig krank in die Einrichtung gebracht werden oder während der Teilnahme am Betrieb der Kindertageseinrichtung oder der Kindertagespflegestelle erkranken, so kann die Einrichtung die Abholung veranlassen.

Für Personen mit Krankheitssymptomen sowie von Quarantäne Betroffene gelten die Betretungsverbote nach der Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV). Weitere Angaben hierzu sind im Hygienekonzept des Landes enthalten, dieses wird derzeit überarbeitet und zeitnah auf dieser Homepage veröffentlicht.

Fragen und Antworten 

Welche Krankheitssymptome für COVID-19 führen zu einem Betretungsverbot für die Kita oder die Kindertagespflege?

Tritt bei Kindern oder Erwachsenen eines der folgenden für COVID-19 typischen Krankheitssymptome auf, gilt ein Betretungsverbot für Kita und Kindertagespflege:

  • Fieber (ab 38,0°C)
  • Trockener Husten (nicht durch chronische Erkrankung wie z. B. Asthma verursacht). Ein leichter oder gelegentlicher Husten bzw. ein gelegentliches Halskratzen führt zu keinem automatischen Ausschluss,
  • Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns.

Alle Krankheitssymptome müssen akut auftreten, Krankheitssymptome einer bekannten chronischen Erkrankung sind nicht relevant.

Darf mein Kind mit einem Schnupfen in die Kita/Kindertagespflegestelle?

Der einfache Schnupfen ohne weitere Krankheitsanzeichen führt nicht zu einem Betretungsverbot.

Wann darf ein zuvor erkranktes Kind nach einem Krankheitsfall wieder in der Kita/ Kindertagespflegestelle betreut werden?

Wenn ein Kind nach einer überstandenen Erkrankung die Einrichtung oder Kindertagespflegestelle wieder besuchen soll, muss es mind. 24 Stunden symptomfrei sein und sich im guten Allgemeinzustand befinden.

Für Eltern zur Orientierung: So, wie mein Kind gestern war, hätte es in die Kita oder Kindertagespflegestelle gehen können, also darf es heute wieder gehen.

Verdienstausfall

Informationen zur Entschädigung des Verdienstausfalls aufgrund der Schließung von bzw. der Einschränkung des Zugangs zu den Angeboten der Kinderbetreuung können hier abgerufen werden.

Weitere Hinweise

Vorgaben und Regelungen des Gesundheitsamtes sind immer vorrangig zu beachten. Eine Anpassung der Regelungen kann je nach epidemiologischer Situation bzw. neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen jederzeit erforderlich sein.

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